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Sarah

Sarah

Wir haben diesen Blog gegründet, um eine praktische Hilfe zu den verschiedenen Wanderrouten, die man in der Pedriza unternehmen kann, zur Verfügung zu stellen. Seit einigen Jahren unternehmen wir Wanderungen in diesem Teil der Sierra von Madrid und nun möchten wir diese Erfahrung mit anderen Wanderfreunden in unserem Blog teilen.

Und, für die Leute unter Euch, die lieber mit einem ausgebildeten Wanderführer diese Gegend erkunden möchten, bieten wir organisierte Wandertouren an, die vollständig auf Eure persönlichen Wünsche ausgerichtet sind und nur schon bestehende Gruppen (Familien, Freunde, Schulklassen, etc.) einschliessen.

Unser Vorschlag ist, das Ihr (wenn Ihr eine Gruppe von min. 4 Personen seid), entscheidet, was Euch am meisten interessiert. Ihr müsst uns nur mitteilen, was Ihr gerne sehen möchtet, durch welchen Teil der Pedriza Ihr wandern möchtet (wir werden Euch einen kurzen Fragebogen schicken, um Eure Vorlieben besser kennenzulernen), und welcher Termin Euch am liebsten wäre. Hierzu könnt Ihr Euch an den Routen in unserem Blog orientieren. Es gibt Unmengen von Möglichkeiten, Touren speziell für Kinder, verschiedene Schwierigkeitsgrade, länger oder kürzere Routen….

Die Routen haben einen kleinen Abenteueranteil, da man manchmal einige leichte Kletterpassagen überwinden, durch Felsspalten passieren oder unter Felsen herkriechen muss. Wir überqueren auch kleinere Flussläufe, betreten Höhlen, etc…. immer unter Berücksichtigung Eurer Interessen und Vorlieben.

Allerdings können wir nicht nur die Umgebung, Flora und Fauna geniessen, sondern in vielen Ecken der Pedriza werden wir alte Legenden über Banditen, Einsiedler und viele andere Sachen wieder aufleben lassen können.

Die Preise variieren je nach Route und Personenzahl, deshalb würden wir Euch zusammen mit einer kurzen Beschreibung der persönlichen Route einen Kostenvoranschlag schicken.

Jeder Gruppe wird von zwei Führern begleitet.

Mónica

Mónica

 Ihr könnt uns unter folgender e-Mailadresse kontaktieren lapedriza@yahoo.es

oder nach 20h anrufen unter  666 695 690 (Sarah)

Wir hoffen, Euch bald in der Pedriza begrüssen zu können!

Eingang zu einer der Höhlen im Labyrinth

Eingang zu einer der Höhlen im Labyrinth

Wenn Euch das Abenteuer gefällt, schlagen wir Euch diese Route durch die hintere Pedriza vor, die durch eine komplizierte und wenig besuchte Gegend führt.

Die Strecke durchkreuzt das Labyrinth der Pedriza: hier gibt es keine Pfade, keine Markierungen, nur grosse Granitblöcke. Die Schwierigkeit dieser Route besteht nicht so sehr in den Kletterpassagen oder Abstiegen, sondern darin, den richtigen Weg unter, über oder zwischen den Felsen zu finden. Um Euch diesen Teil etwas zu erleichtern, haben wir ein Video mit den Durchgängen durch die Höhlen aufgenommen:  http://www.youtube.com/watch?v=xbh_ee27G-s

Das Labyrinth kann uns durch Engpässe ohne Ausweg führen und es ist sehr einfach, die Orientierung zu verlieren. Zum Teil müssen wir durch sehr enge Spalten hinabklettern und über Felsen springen. Auf der Strecke werden wir auf zwei Vivacs stossen, die beide sehr geborgen gelegen sind und Kapazität für zwei oder trei Personen haben. Ein Vicac hat eine Feuerstelle, Holzboden, einen kleinen Tisch, Kerzen, etc.

Wir raten nicht dazu, diese Route bei schlechten Witterungsverhältnissen und auch nicht mit Kindern oder Hunden durchzuführen. Es ist schwierig abzuschätzen, wie lange man für diese Wanderung benötigt, da die vorab erwähnten Schwierigkeiten auftauchen können. In unserem Fall, da es das erste Mal war, dass wir diese Strecke ausprobiert haben, haben wir ca. 8 Stunden benötigt, davon ca. 4,5 Stunden, um das Labyrinth zu durchqueren. Ziemlich viel Zeit haben wir darauf verwendet, einen Ausgang aus dem Labyrinth zu finden.

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Abenddämmerung

Abenddämmerung

Auf dieser Wanderroute steigen wir zu den höchsten und entferntesten Gipfeln der Pedriza (Madrid) auf, zu den „Torres“ (Türmen) (2.033 m), die sich im nördlichsten Teil der hinteren Pedriza befinden. Es handelt sich um vier Türme und wir raten davon ab, diese Gipfel zu besteigen, auch wenn es an einem der Türme eine Möglichkeit gibt, diesen mit Hilfe eines Seils zu erklettern. Wir werden zu diesen Felsen über den PR1 aufsteigen und kommen dabei an dem Collado del Cabrón („Bergsattel des Ziegenbocks“), el Callejón del Pajarito („Gasse des kleinen Vogels“), Gran Milanera , Tres Cestos („drei Körbe“), etc. vorbei. Die Strecke weist drei Abschnitte mit hohem Schwierigkeitsgrad auf, vor allem der letzte Abschnitt: der Anstieg zur Gran Milanera bevor man „Tres Cestos“ erreicht.

Die  Dauer der Wanderung beträgt ca. 9,5 Stunden vom Parkplatz Tranco aus und vom Parkplatz Canto Cochino ca. 8 Stunden. Wir raten davon ab, die Route bei Regen durchzuführen, da die Felsen, die erklettert werden müssen, dann zu schlüpfrig sind.

Den Abstieg von den “Türmen” werden wir über den PR2 vornehmen, der auch die „Autobahn der Pedriza“ genannt wird, und, wenn wir Los Cuatro Caminos („die vier Wege“) passieren, schweifen wir kurz vom Hauptweg ab, um die „Hütte des Poeten“, oder auch genannt „Hütte aus Holz“ oder „versteckte Hütte“ zu besuchen. Diese Hütte ist ein alter Unterschlupf aus den 50er Jahren, in dem damals ein Poet gewohnt hat, der seine Gedichte in Schiefertafeln geritzt hat. Die Hütte ist zwischen grosse Felsblöcke gebaut und hat eine Türe und Fenster aus Holz und einen Brennholzofen im Inneren. Vor dem Unterschlupf liegt eine freie Fläche und ein kleiner Bach, in den eine kleine „Badewanne“ aus Steinen eingelassen ist. Im Moment ist die Hütte nicht bewohnt, aber einige Bergsteiger benutzen diese ab und zu als Unterschlupf oder um die Nacht zu vebringen.

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Yelmo

Auf dieser Route wandern wir durch einige unbekanntere Gegenden der Pedriza und die meiste Zeit treffen wir auf keine Menschenseele. Wir beginnen unsere Wanderung am Canto del Berrueco, in dessen näheren Umgebung sich die Höhle „El Abrigo de Los Aljibes“ befindet, in der Höhlenmalereien gefunden wurden, die mehr als 4.000 Jahre alt sind. Von dort steigen wir zum Yelmo auf, um danach durch den „Hueco de los Coberteros“ wieder zum Ausgangspunkt hinabzusteigen. Wir durchqueren verschiedene Bachläufe, die „Gran Cañada de la Pedriza“ und den grossen Steinbruch des „Berrueco“, der heutzutage stillgelegt ist. In der Nähe des Steinbruches werden wir die Überbleibsel der Konstruktionen aus der Zeit sehen können, als er noch in Betrieb war.

Diese Wanderung ist nicht besonders schwierig, setzt aber eine gute Kondition voraus, da der Aufstieg zu Beginn sehr steil ist. Die Strecke ist relativ lang (ca. 14,5 km) und wir setzten eine Wanderzeit von ca. 7 Stunden an. Während des Aufstiegs können wir die Ausblicke auf den Stausee „Santillana“ geniessen und im Hintergrund an Tagen mit guter Sicht Madrid erkennen.

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Kreuz des Mierlo

Auf dieser Wanderroute durch die Pedriza werden wir das Kreuz des Mierlo suchen. Die Geschichte dieses Kreuzes stammt aus dem 19. Jahrhundert. Der Mierlo war ein Hirte, der in der Pedriza gelebt und nach einer Legende eines Tages eine junge Frau gefunden hat, die in den Bergen der Pedriza von Banditen entführt worden ist. Die Legende erzählt, dass der Hirte einige Jahre nachdem er die junge Frau zu ihren Eltern zurückgeführt hat, auf gewaltätige Weise ums Leben gekommen ist, ohne das jemand die Autoren des Verbrechens oder deren Motive gekannt hätte. Es heisst, dass er unter dem Kreuz des Mierlo begraben liegt, welches sich am Collado de Valdehalcones befindet, in der Nähe eines Zaunes, der die Grenze zwischen den Gemeindebezirken von Manzanares el Real und Mataelpino darstellt.

Diese Route führt uns zuerst über einen gut begehbaren und breiten Feldweg, der für den Autoverkehr gesperrt ist, danach steigen wir eine Weile zwischen Zistrosen und Pinien auf einem engen und leicht verwirrenden Pfad hinauf und schliesslich beenden wir die Route auf dem Wanderweg PR16. Die Wegzeit beträgt ca. dreieinhalb Stunden und der Weg ist ohne grosse Schwierigkeit zu meistern, bis auf eine starke Steigung auf einem Teil der Strecke.

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Eingang zum Labyrinth

Auf dieser Bergwanderung durchqueren wir einen Teil des Labyrinthes der Pedriza (Madrid), welches sich im hinteren Teil der Pedriza befindet. Die Strecke ist anspruchsvoll und wir raten dazu, diese mit Wanderkarte, Kompass und Stöcken ausgerüstet anzutreten. Es ist nicht ratsam, die Route bei Regen oder Nebel zu machen. Die Schlucht, durch die wir hinaufsteigen werden, verläuft parallel zu einem Bach, ist ziemlich steil und der Verlauf des Pfades ist am Anfang etwas verwirrend, weshalb wir empfehlen, unbedingt den Steinmännchen zu folgen, die uns den Weg weisen.

Am Eingang zum Labyrinth verkompliziert sich die Route durch Engpässe, Höhlen und kurze Klettereinlagen. Diese Gegend, wie schon der Name vermuten lässt, ist ein Labyrinth aus engen Durchgängen und Sackgassen, weshalb wir eine weniger komplizierte Alternative durch die Schlucht beschrieben haben, für die Wanderer, die sich nicht in diesen verborgenen Ort vorwagen.

Auf dieser Wanderung werden wir an grossen Granitfelsen vorbeikommen, wo wir mehrere Geier beobachten können, daher der Name „buitreras“. Wir werden einen Hohlweg durchqueren, von wo aus man herrliche Ausblicke auf die „Maliciosa“ und „Bola del mundo“ hat und beim Abstieg werden wir verschiedene bemerkenswerte Felsen der Pedriza sehen (einige mit ganz eigenen Geschichten) und am Horizont einige der Dörfer der nördlichen Sierra von Madrid (Miraflores de la Sierra, Guadalix de la Sierra, Soto el Real und der Cerro San Pedro) wahrnehmen können. Ausserdem kommen wir an verschiedenen Biwaks vorbei, wo man die Nacht verbringen kann.

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Die Korkeiche des Banditen

Der Name dieser Route stammt von einer Legende, in der erzählt wird, dass dieser Baum einem sehr bekannten Banditen des 19. Jahrhunderts, Pablo Santos genannt el Bandido de la Pedriza, dazu diente, ihm Unterschlupf zu gewähren und die Beute seiner Diebstähle zu verbergen.

Diese Korkeiche (Quercus Suber) befindet sich auf halber Strecke unserer Wanderung an einem schwer zugängigen Felsen (Felsen der Quelle). Die Madrider Gemeinde hat diesen Baum als Musterexemplar katalogisiert. Er ist elf Meter hoch und zwischen 400 – 500 Jahre alt. Es ist bedeutend, dass dieser Baum mit seinen Wurzeln, die  zwischen den Granitfelsen verwachsen sind, so lange überleben konnte.

Während der Wanderung beschreiben wir am Berghang entlang einen Bogen um das Dorf Manzanares el Real. Der Weg hat wenig Höhenunterschiede und ist somit nicht schwierig, die Dauer der Strecke sind ca. 2 Stunden.

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"Fels des Toten"

Der “Fels der Toten” (1.292 m) oder auch genannt der “Fels des Heiligen Feldes“ ist einer der legendärsten Szenarien in den Hausbergen von Madrid (Spanien), der Pedriza, und der Ort, wo die Banditen im XIX. Jahrhundert ihre Opfer umgebracht haben. Wie auch andere Gebiete der Pedriza hat der Felsen eine eigene Legende, die von der tragischen Geschichte einiger zu ihrer Zeit sehr bekannten Banditen handelt, die in der Gegend ihre Unterkünfte hatten. Es waren die Hirten, die in diesen Bergen zu Hause waren und am besten die Umgebung kannten und die Geschichten und Legenden in unsere heutigen Tage überliefert haben.

Diese Bergwanderung  wird nicht sehr häufig frequentiert, einige Abschnitte sind wenig oder gar nicht ausgewiesen, so dass es sehr leicht ist, den Weg zu verlieren: alles in allem ein Abenteuer. In einigen Abschnitten, die wir durchqueren, muss man auf dem Boden kriechen, in anderen die Hände zur Hilfe nehmen, aber im Grossen und Ganzen ist die Route nicht sehr schwierig. Auf dem Weg finden wir einige hergerichtete Felshöhlen und -spalten , die zum grössten Teil alte Unterkünfte von Hirten sind. In diesen können die Wagemutigsten die Nacht verbringen. Wir werden auf dieser Route am „Fels der Toten“ (Cancho de los muertos) und am „Kelch” (El Cáliz) vorbeikommen und zu guter Letzt unternehmen wir einen Abstecher zu der wahrscheinlich ältesten Unterkunft in der Pedriza, die „Hütte Kindelan“ (Chozo Kindelán).

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Die Pedriza ist die grösste Granitformation Europas und befindet sich in Manzanares el Real, circa 42 Km von Madrid entfernt. Die ca. 3.200 ha, die die Pedriza einnimmt, liegen im Regionalpark der Cuenca Alta de Manzanares, dem grössten geschützten Naturraum der Gemeinde Madrids und werden von zahlreichen kleinen Flüssen und dem Fluss Manzanares durchkreuzt.

Wir können auf verschiedenen Wegen die Pedriza erreichen:

a) In dem wir über eine asphaltierte Strasse hinauffahren, die neben dem Zentrum zur Umwelterziehung in Manzanares el Real beginnt und im Erholungsgebiet Canto Cochino endet. Hier befinden sich verschiedene Parkplätze , die ca. 250 Autos Platz bieten (die Anzahl der Fahrzeuge werden kontrolliert, deshalb ist es ratsam vor 9.30h anzureisen).

Wenn wir der asphaltierten Strasse folgen, kommen wir nach einigen Minuten an einen ersten Parkplatz, dem Parkplatz des Collado del Campuzano und kurz danach an den Parkplatz des Collado de Quebrantaherraduras.

Parkplatz Collado del Campuzano

Parkplatz Quebrantaherraduras

Wanderkarte Parkplatz Canto Cochino

b) Wir können auch in der Gegend des Tranco parken, der im unteren Teil der Pedriza liegt, direkt im Dorf Manzanares el Real. Wenn wir über die M-608 in Richtung Manzanares el Real fahren (von der M-607 aus der Richtung Colmenar Viejo), erreichen wir das Dorf und umfahren dieses linker Hand. Wir gelangen an einen Kreisverkehr mit einer Figur in der Mitte und biegen hier nach rechts ab, in Richtung Dorfmitte. Sobald wir den Fluss Manzanares überquert haben, biegen wir in eine Strasse nach links ein und folgen dieser. Nach ca. 2 Kilometern von dem Kreisverkehr aus, gelangen wir an einen ersten Parkplatz auf der rechten Strassenseite, wo die Autos in Reihe parken können. Um zum zweiten Parkplatz el Tranco zu gelangen, folgen wir der Strasse bis zum Ende. Falls dort kein Platz mehr frei sein sollte (die Kapazität ist ziemlich gering), können wir auf dem ersten Parkplatz, an dem wir vorbeigekommen sind, das Auto abstellen und einem Fussweg am Fluss Manzanares entlang bis zum Tranco folgen.

Parkplatz Tranco

Wanderkarte Parkplatz Tranco

 

Plan der Pedriza

Am Eingang zum Erholungsgebiet Canto Cochino, wird Euch der folgende Plan der Pedriza ausgehändigt, wo wir annähernd die Aufteilung der Pedriza in drei Teile markiert haben, auf deren Basis wir die Routen, die wir beschreiben, eingeteilt haben.

a) El Alcornocal (1.110 m) ist der Teil, der am nähesten an Manzanares el Real liegt. Die Routen in diesem Teil sind von kurzer Dauer (2-3 Stunden) und einfach durchzuführen.

b) Die vordere Pedriza liegt hinter dem Alcornocal und wird vom Yelmo (1.717 m) beherrscht. Die Routen in diesem Teil sind von mittlerer Dauer und je nach Strecke können sie zwischen 4 und 6 Stunden dauern.

c) Die hintere Pedriza liegt direkt hinter der vorderen Pedriza und beherbergt die höchsten Gipfel (Cabezas de Hierro, 2.386 m). Die Routen durch diesen Teil sind lange Strecken und können eine Dauer von über 7 Stunden erreichen.

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